Mit Umsicht: Umwelt- und Klimaschutz.

Klimaschutz muss eine dauerhafte Aufgabe unserer kommunalen Verwaltung sein. So brauchen wir eine zentrale Ansprechperson für das Klimaschutzmanagement in der Verbandsgemeinde. Notwendig sind klare Zuständigkeiten, damit das Thema in alle Bereiche der Verwaltung einfließt. Unser Klimaschutzkonzept muss engagiert umgesetzt werden, die Maßnahmenpakete sind umfassend und ambitioniert: Integriertes Klimaschutzkonzept (ruelzheim.de)

So wollen wir 100% des Strombedarfs der Verbandsgemeinde Rülzheim bis 2030 bilanziell hier bei uns erneuerbar erzeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine breit angelegt Initiative.

Für alle Gebäude der Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde muss daher der Aufbau einer Photovoltaik-Anlage zum Eigenverbrauch (inkl. Stromspeicher) geprüft werden. Denn in meinen Augen müssen die Kommunen die lokale Stromerzeugung mit aller Kraft forcieren. Wirtschaftlichkeit kann dabei nur ein Aspekt sein. Wichtiger erscheint mir die Vorbildfunktion in Sachen klimaneutraler Energieerzeugung.

Weiterhin halte ich schwimmende Photovoltaik-Anlagen für eine hervorragende Möglichkeit. Sie erwirtschaften flächenschonend und ohne ökologische Nachteile einen hohen Ertrag. Freiflächenanlagen können in Ausnahmefällen weitere Potenziale darstellen, wobei die berechtigten Belange der Landwirtschaft unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Mit dem Konzept „Öko-logisch!“ haben wir ein Paket von nachhaltigen, ökologischen Maßnahmen auf den Weg gebracht. Es soll die Artenvielfalt verbessern und nachhaltige Flächenbewirtschaftung stärken. Zudem sollen sich alle Akteure in unseren Gemeinden ihrer ökologischen Verantwortung bewusst werden.

Die aktive und erfolgreiche Gewässerentwicklung am Klingbach in Rülzheim werden wir auf der Gemarkung Hördt fortsetzen. Das Erlebnis des Gewässers sind mir dabei weiterhin zentrale Anliegen: Mehr Artenvielfalt, bessere Gewässerstrukturen und ein Mehrwert an Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Für den Rottenbach muss eine Bestandsanalyse gemacht werden, um die dort notwendigen Entwicklungsmaßnahmen planen zu können: Weniger stehendes Gewässer, weniger Unrat, mehr Lebendigkeit und Artenvielfalt sind hierbei die Ziele.

Unsere Kläranlage ist ökologisch und ökonomisch fit für die Zukunft; aber wir können noch besser werden! Durch ein neues Blockheizkraftwerk und den Aufbau mehrerer PV-Anlagen könnten wir unsere Betriebskosten deutlich senken und die verbrauchte Energie selbst erneuerbar erzeugen. Zudem wollen wir die Mikro-Plastik-Anteile im Abwasser analysieren, um deren Klärung weiter zu verbessern.

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