Was ich will

Was ich will

Starke Ortsgemeinden – starke Verbandsgemeinde!

Mein Hauptziel ist es, durch eine weiterhin starke und kompetente Führung der Verwaltung Bedingungen zu schaffen, damit sich die vier Gemeinden Hördt, Kuhardt, Leimersheim und Rülzheim bestmöglich entwickeln können.

Die Probleme und politischen Aufgaben unserer „Sitzgemeinde“ Rülzheim kenne ich aus langjähriger kollegialer Zusammenarbeit mit den Rülzheimer Bürgermeistern, Institutionen und Vereinen. Klar ist: Es geht der Verbandsgemeinde nur gut, wenn es Rülzheim gut geht.

Gleichzeitig ist wichtig, dass jede Ortsgemeinde ihre eigenen Entwicklungschancen sucht und damit ihre eigene Unverwechselbarkeit erhält. Lesen Sie hier meine Ziele und die Ziele der CDU für eine gute Entwicklung der Verbandsgemeinde Rülzheim:

Ortsansicht von Rülzheim mit dem neuen Gewerbegebiet Nord II

Rülzheim nimmt zurzeit eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Und das ist gut für alle Gemeinden der Verbandsgemeinde! Mein Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken und die Verwaltung als Dienstleister von Unternehmen, Bürgern und Vereinen zu etablieren.

Zur Eigenentwicklung der einzelnen Ortsgemeinden sollen Gewerbegebiete bedarfsgerecht ausgewiesen werden. Dazu zählen auch Reserveflächen für kleinere Betriebe. Bei der Gewerbesteuer sollen die Ortsgemeinden kooperieren, damit freie Gewerbeflächen unabhängig vom Standort des Betriebes genutzt werden können. Ich setze mich dafür ein, im Sinne von lebendigen Ortschaften Leerstände zu reduzieren. Hier kann die Verwaltung z. B. durch ein Leerstandskataster unterstützen.

Das Internet birgt wichtige Potenziale und Chancen für Privatpersonen und Unternehmen. Eine schnelle Internetverbindung ist Voraussetzung für technologischen Fortschritt. Daher möchte ich die Breitbandversorgung mit VDSL ausbauen, sodass überall mindestens eine Downloadgeschwindigkeit von 50 Mbit/s erreicht wird.

Die Nahversorgung in den einzelnen Ortsgemeinden muss auch weiterhin sichergestellt bzw. wiederhergestellt werden. Zusammen mit den Ortsgemeinden müssen hier neue Wege gesucht werden, um auch ohne Ansiedlung größerer Märkte zu wortortnahen Lösungen zu kommen.

Nach dem Motto „gut ist, was für die eigene Bevölkerung gut ist“ soll die Tourismusarbeit in das öffentliche Leben integriert werden und umgekehrt. Die Struktur des Tourismusvereins soll weiterentwickelt und durch Gremien begleitet und bereichert werden. Erste Maßnahme ist die Einrichtung eines Ausschusses des Verbandsgemeinderates.

Helfer bilden eine Menschenkette zum Ablegen von Sandsäcken

Hochwasserschutz bleibt Chefsache! Der Reserveraum für Extremhochwasser in der Hördter Rheinaue muss zuerst mehr Hochwasserschutz für uns vor Ort bringen. Es darf keinen Polder durch die Hintertür geben. Die Ortslagen müssen bei allen Baumaßnahmen vom Verkehr verschont werden.

Mit mir werden die anstehenden Planungen in enger Abstimmung mit den Gemeinden und unter Beteiligung der Bürger erfolgen. Diese Maßnahme wird die Landschaft in Kuhardt, Leimersheim und besonders in Hördt nachhaltig verändern! Diesen Prozess will ich zusammen mit Max Frey und Roland Eiswirth kompetent begleiten.

Die Feuerwehr und der Katastrophenschutz brauchen eine gute Ausstattung und Häuser, in denen die wertvolle Arbeit geleistet werden kann. Dies gilt für alle vier Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr. Diese brauchen aber in erster Linie Frauen und Männer, die sich in Dienst nehmen lassen. Daher will ich eine Nachwuchsinitiative starten und die Kooperationen der vier Feuerwehreinheiten noch stärken.

Ebenso wichtig sind DRK und Malteser, da sie eine wichtige Hilfe für unsere Bürger und Vereine sind! Die Einrichtung einer Rettungswache der Malteser in Rülzheim und das First-Responder-System des DRK in Kuhardt und Leimersheim sind nachhaltige Verbesserungen der Notfallvorsorge unserer Bürgerinnen und Bürger.

Altersheim Braun'scher Stift in Rülzheim

Die Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege müssen weiterentwickelt werden. Um die großen Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft meistern zu können, brauchen wir die Sozialstation und das Braun’sche Stift in Rülzheim. Dieses soll als Gemeinschaftsaufgabe saniert und erweitert werden. Gemeinsames Ziel von Orts- und Verbandsgemeinde muss es sein, das Stift als erfolgreiche Einrichtung zu erhalten, in der Menschen im letzten Lebensabschnitt ihre Heimat finden und bestmögliche Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal bestehen.

Mein Ziel ist, den Pflegestandort Verbandsgemeinde Rülzheim durch weitere Angebote in den Ortsgemeinden zu ergänzen. Dazu zählen auch alternative Betreuungsformen, die den Übergang für alte Menschen erleichtern. In Kooperation mit den Ortsgemeinden sollen Mehrgenerationenangebote etabliert werden, um die Einsatzbereitschaft und die Kompetenz der älteren Generation für die jüngere nutzen zu können.

Besonderen Wert sollten wir künftig bei allen Baumaßnahmen auf die Barrierefreiheit legen. Sichere und für alle nutzbare Zugänge, nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sind für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger wichtig.

Zu einer guten Gesundheitsversorgung zählt auch ein gutes Angebot an niedergelassenen Ärzten in jedem Ort unserer Verbandsgemeinde. Hier müssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die die Ansiedlung junger Ärzte ermöglichen.

Stadtbahn S51 in Richtung Germersheim am Bahnhof Rülzheim

Für alle Ortsgemeinden möchte ich Verkehrskonzepte erarbeiten und umsetzen. Darin eingeschlossen ist auch die Parksituation vor Ort. Wichtigste Maßnahme ist die LKW-Umgehung für Kuhardt, die dauerhaft durch einen Anschluss an die B9 erfolgen muss. Dieses Projekt hat für mich oberste Priorität. Wo es nachweisbar sinnvoll ist und eine intensive Prüfung nach Rücksprache mit den Fachbehörden eine deutliche Abnahme des Verkehrslärms erwarten lässt, halte ich die Einrichtung von Tempo-30-Zonen auf Landesstraßen für richtig.

Das Bus- und Stadtbahnkonzept muss überarbeitet werden, sodass es dem tatsächlichen Bedarf gerecht wird. Insbesondere die Anbindung der Außengemeinden an die Stadtbahn könnte durch einfachere Verbindungen, kürzere Wege und den Einsatz von Kleinbussen attraktiver werden.

Wenn das Baugebiet Südhang in Rülzheim ausgewiesen werden sollte, will ich mich frühzeitig um Planungen für eine neue Ortsrandumgehung kümmern. Hier ist vorausschauendes Handeln dringend notwendig, um eine dauerhafte Entwicklung der Wohnbauflächen Rülzheims verkehrlich sinnvoll anschließen zu können.

Eingang der IGS Rülzheim

Rülzheim ist ein wichtiger Schulstandort, den es zu stärken und auszubauen gilt. Die IGS Rülzheim muss „unsere Schule“ bleiben. Hierfür notwendig ist neben einer guten räumlichen Ausstattung auch die Einrichtung der gymnasialen Oberstufe (GOS). Dabei ist mir wichtig, dass jeder Schulabschluss wertgeschätzt wird. Die Kooperation mit örtlichen Unternehmen bietet für die IGS Rülzheim eine einmalige Chance und muss auf die Bereiche der Freiberufler und der Handwerksbetriebe ausgeweitet werden.

Gleichzeitig müssen wir als Schulträger einen Schwerpunkt auf die Stärkung und den Erhalt der vier Grundschulen legen. Deren bedarfsgerechte Ausstattung und Betreuungsangebote sind mir ebenso wichtig wie die Kooperation der Grundschulen mit der IGS und untereinander.

An allen Schulen müssen sich soziale Hilfsangebote an den Bedürfnissen der Schule und als sozialpsychologische Präventionsarbeit an den Belangen der Familien und Kinder orientieren und umgesetzt werden.

Das Rülzheimer Rathaus, Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Rülzheim.

Eine große Herausforderung sind die Finanzen. Die Ortsgemeinden dürfen in ihrer Handlungsfähigkeit nicht stärker eingeengt werden. Es gilt, bei Investitionen sparsam und zukunftsorientiert zu handeln.

Die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung möchte ich extern überprüfen lassen. Weiterhin möchte ich Kooperationen der Ortsgemeinden untereinander initiieren, zum Beispiel in Bezug auf die Bauhöfe, Beschaffungen oder Sportstätten.

Nachen im Altrhein bei Leimersheim

Wir leben in einer herrlichen Natur- und Auenlandschaft, die geprägt ist von Landwirtschaft, von Bächen und dem Leben am Rhein. Diese müssen wir schützen und erhalten. Auch will ich die Renaturierung der Gewässer vorantreiben. Beispiele dieser Arbeit sind die Klingbachdurchlässigkeit und die Fischtreppen in Rülzheim sowie die Leimersheimer Rheinauenvorlandentwicklung.

In der gesamten Verbandsgemeinde möchte ich nach potenziellen Ausgleichsflächen für die Eingriffe in die Landschaft suchen und damit aktiven Naturschutz, landwirtschaftliche Belange und gewerbliche Nutzungen zusammenbringen.

In das ökologisch und ökonomisch effiziente Abwassersystem und die Kläranlage soll auch weiterhin nachhaltig investiert werden, um auf Dauer stabile Preise zu sichern.

Als Bürgermeister will ich mich auch dafür einsetzen, dass in unserer Verbandsgemeinde gute Rahmenbedingungen für die Nutzung regenerativer Energien bestehen. Ein Prüfauftrag soll Aufschluss darüber geben, wo am Klingbach durch Wasserkraft Energie gewonnen werden kann.

Matthias Schardt mit dem Leimersheimer Nachtwächter

Unser Bild zeigt Matthias Schardt zusammen mit dem Nachtwächter des Förderkreises für Heimat- und Brauchtumspflege, Paul Fischer, bei der Veranstaltung „Fer en Pfennich Gutzle“ am 25. Mai 2013 in Leimersheim (Foto: Franz Pfadt).

Die Vereine in der Verbandsgemeinde Rülzheim leisten wertvolle Arbeit. Aus diesem Grund soll die Verwaltung als Dienstleister für die Vereine ein Angebot der Veranstaltungsbegleitung etablieren. Der Heimatbrief als Mitteilungsorgan der Vereine und Amtsblatt der Verbandsgemeinde soll erhalten und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Der Bürgerkeller in Rülzheim soll für die Nutzung durch Vereine erhalten bleiben.

Unsere Jugendtreffs benötigen angemessene Räumlichkeiten in allen vier Ortsgemeinden. Insbesondere für den Jugendtreff in Rülzheim muss eine geeignete neue Unterkunft gefunden werden. Eine bedarfsgerechte Ausstattung, auch personell, ist notwendig. Die offene Jungendarbeit soll stärker mit Vereinen, Institutionen und den Gemeinden kooperieren.